Energiespender Kaffee

30 / May 2014

Kaffee olé!

Ein Start in den Tag ohne Kaffee ist für viele mühselig bis unmöglich. Ideal für vor der Schule, Universität und Arbeit, um auf Touren zu kommen. Positive gesundheitliche Aspekte sorgen für eine ausgeprägte Beliebtheit bei Sportlern hinsichtlich der vitalisierenden Wirkung des Koffeins. Das Blöde ist in diesem Fall nur: Kaffee steht im Verdacht der Auslöser für Herz-Kreislauferkrankungen und Magen-Darm-Beschwerden zu sein. Ob das wirklich so ist, werden wir im folgenden Artikel erläutern.

Ist Kaffee nun ein gesundes Elixier oder doch ein teuflisches Getränk?

Diese Frage konnte bis heute noch keine Studie und Langzeitstudie belegen, da die Auswirkungen des Koffeins auf den menschlichen Körper von mehreren Faktoren abhängig sind. Des Weiteren beeinflussen Bestandteile wie ätherische Öle, Säuren und Antioxidantien den Stoffwechsel des menschlichen Organismuses zunehmend. Doch die Wirkungsweise des Kaffees hängt von den verwendeten Kaffeebohnen und dem individuellen Organismus des Menschen ab. Somit gibt es aktuell keine klare und eindeutige Definition ab wann der Kaffeekonsum seine unerwünschten Nebenwirkungen hervorruft. Diese Frage bleibt leider unbeantwortet und Kaffee das große Mysterium der heutigen Zeit. So bleibt uns nur die Möglichkeit Vorteile und Nachteile des Kaffeekonsums gegenüberzustellen.

Kaffee & Insulin

Kurzfristig produktiv für die persönliche Gesundheit: Inhaltsstoffe setzen die Insulinempfindlichkeit des menschlichen Körpers herunter. So verhindert man Heißhungerattacken und einen zu hohen Konsum von Einfachzuckern. Des Weiteren verhindert Kaffee das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Performance aus dem Becher

Kaffee ist nicht nur ein reines Genussmittel: Kaffee wirkt sich unter Umständen positiv auf die Gesundheit aus und erhöht die Leistung des Sportlers messbar. Zudem verursacht Kaffee eine Ausschüttung von Adrenalin und aktiviert das zentrale Nervensystem. Damit ist man als Sportler leistungsfähiger, weist eine höhere Schmerztoleranz auf und das Durchhaltevermögen nimmt ebenfalls zu. Die Auswirkungen vom Kaffeekonsum im Kraftsport sind nicht so ausgeprägt, dennoch führt der Kaffeekonsum zu einer erhöhten Konzentration und das Koffein kann bei der Verbrennung überschüssiger Fettreserven helfen. Die Stoffwechselrate steigt und der Grundumsatz des Körpers erhöht sich ebenfalls, jedoch sollte man darauf achten den Kaffee ohne Milch und Zucker zu konsumieren, um die Lipolyse vorran zu treiben.

Kaffee & Dehydration

Häufig verbindet man das Aufsuchen der Toilette mit dem Kaffeekonsum. Doch liegt hier wirklich eine Interdependenz vor? Fakt ist, dass dieses häufig beobachtete Phänomen ein Nachteil für den Sportler ist. Gerade vor dem Training ist es wichtig die Flüssigkeitsreserven im Körper zu halten. Eine amerikanische Studie hingegen widerlegt dieses häufig beobachtete Phenomen: Bei Kaffeetrinkern liegt kein übermäßiger Flüssigkeitsverlust vor und sorgt nicht für ein Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt. Die in den Bohnen enthaltenen Mykotoxine, welche krebserregend sind, werden von den in den Bohnen enthaltenen Cafestol und Kakweol eingedemmt. Diese Stoffe wirken den Toxinen im Körper entgegen und wir können weiterhin Kaffee ohne schlechtes Gewissen konsumieren.

Achtung: Entkoffeinierter Kaffee

Bei Herstellungsprozess von entkoffeinierten Kaffee werden den Bohnen Chemikalien wie Methylenchlorid und Ethylacetat beigefügt. Dies sind auch Bestandteile von Nagellack und Zigaretten. Wer hierauf verzichten möchte, sollte nach entkoffeinierten Kaffee Aussicht halten, der mit dem Schweizer-Wasser-Prozess bearbeitet wurde. Instantkaffee kann auf keinem Fall mit frisch gemahlenen Bohnen konkurieren.

Fazit

Kaffee ist nicht für Jedermann geeignet und auf keinen Fall ein heilbringendes Wundermittel für die sportliche Erleuchtung. Jedoch gibt es noch keinen gewichtigen Grund auf das schwarze Gebräu zu verzichten. Es steigert die Leistungsfähigkeit und fördert auf lange Sicht die Gesundkeit.


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