Muskelfasern

27 / August 2014

Muskelfasern für deinen Trainingserfolg

Viele differenzieren bei Ihrem Körper immer nur zwischen den Muskelgruppen Bizeps, Trizeps oder Brust, jedoch splittet kaum jemand sein Trainingsprogramm nach Muskelfasern auf. Der Körper hat verschiedene Muskelfasern mit verschiedenen Ausprägungen: Muskelfasern können dick, dünn, lang oder kurz sein. Durch gezieltes Training der Muskelfaserarten erwarten dich große Fortschritte und Erfolge. Auch hier siegt der Kopf und das damit verbundene Wissen über die Anatomie des menschlichen Körpers.  Im nachfolgenden Artikel bringen wir dir die Anatomie des menschlichen Körpers und die Unterschiede bei den Muskelfasern näher.

Muskelfaserarten

Man unterscheidet bei den Muskelfaserarten zwischen den schnellen und den langsamen Muskelfasern. Wenn man hart trainiert, sind beide Muskelfaserarten aktiv und arbeiten. Je nachdem welche Muskelgruppe man trainiert und mit der Wahl der Beanspruchung legt man auch die Art der beanspruchten Muskelfasern fest. Die Beanspruchung der schnellen und der langsamen Muskelfasern sorgt für das optimale Wachstumsergebnis. Hierbei solltest du kurze und intensive Intervallübungen mit Kraftausdauerübungen kombinieren. Hier bietet sich die Kombination von Kraftausdauer und Maximalkraft an. Ich spreche hier von Dropsätzen. Hier folgen auf 3 Wiederholungen mit Maximalgewicht 20 Wiederholungen mit weniger Gewicht. Das wiederholt man 3 Mal ohne Pause. Deine Muskeln werden dir Feedback geben.

Schnelle Muskelfasern

Die schnellen und kurzen Muskelfasern sind für deine Maximalkraft zuständig. Hier verbrennst du in kurzer Zeit viele Kalorien und sorgst für solides Muskelwachstum. Menschen mit vielen kurzen Muskelfasern sind eher für den Kraftsport, als für Ausdauersportarten geeignet. Im Idealfall liegt jedoch eine Kombination von Ausdauer und Kraft vor.

Langsame Muskelfasern

Lange Muskelfasern bringen dich ausdauermäßig voran. Diese sorgen für die Ausdauer im menschlichen Körper. Diese Muskelfasern bringen nicht so viel Kraft auf wie die schnellen Muskelzellen, können aber einen längeren Zeitraum aushalten. Diese Muskelfasern ermüden nicht so schnell und kurbeln den Fettstoffwechsel an.

Training

Natürlich solltest du beim Training darauf achten den Wachstumsimpuls an der richtigen Stelle zu setzen. Die schnellen Muskelfasern reizt du am besten, wenn du einen hohen Widerstand überwinden musst, also mit hohen Gewicht arbeitest und die Wiederholungszahl niedrig hältst. Schnelle Muskelfasern haben eine hohe Kontraktionsgeschwindigkeit. Hierfür  brauchst du Übungen mit explosionsartiger Geschwindigkeit in der Ausführung.

Die langsamen Muskelfasern bearbeitest du mit einem geringen Widerstand und einer hohen Wiederholungsanzahl. Hier achtest du bei der Geschwindigkeit auf eine langsame Ausführung und saubere Bewegungsabläufe.

 

In welcher Muskelgruppe finde ich welche Art von Muskelfaser?

Dies  ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Im Trizeps hat man größtenteils die schnellen Muskelfasern und im Bizeps überwiegend langsame Muskelfasern. In der Schultermuskulatur findet man größtenteils die langsamen Muskelfasern, wobei die Brustmuskulatur mit schnellen Muskelfasern überwiegt. Die Rückenmuskulatur ist hinsichtlich der Muskelfasern auch eher langsam gestrickt.

Entsprechend der Muskulatur und der Muskelfaserart solltest du die Ausführung der Übungen anpassen. Das bedeutet für dich, dass du Muskelgruppen nach deren Bedürfnis trainierst. Den schnellen Muskelfasern setzt du auf die Wiederholungszahl und weniger Gewicht. Den Bizeps solltest du also mit vielen Wiederholungen beanspruchen und den Trizeps forderst du mit impulsiven und kraftvollen Wiederholungen.

Für dein zukünftiges Training solltest du herausfinden, aus welchen Muskelfasern deine Muskelgruppen bestehen. Ist dir das gelungen, kannst du dein Training an die Muskelfaserverteilung anpassen und die Muskelgruppen so zu mehr Wachstum zwingen. Mit diesem Wissen steht deinem Erfolg nichts mehr im Weg.

 

 

 

 


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