Mit Beintraining zum Erfolg

25 / September 2014

Mit dem Beintraining zum Erfolg

Bei manchen ist es beliebt, bei anderen ist es verhasst: Das Beintraining ist eins der wichtigsten Trainings für den menschlichen Körper. Doch häufig beobachtet man im Fitnesstudio, dass nicht bis zum Muskelversagen trainiert wird. Im Regelfall sollte dir das Gehen nach dem Training schwer fallen und am Folgetag sollte dich ein solider Muskelkater quälen. Besonders das Treppensteigen wird nach dem Training zum elementaren Problem. Wie du zu einem solchen Trainingserfolg kommen kannst, zeigt dir dieser Artikel.

1.)  Kniebeugen

Dein Beinworkout solltest du mit Kniebeugen starten. Die bewährten Squats sind nicht nur auf Grund ihrer Intensität so beliebt, sondern Sie bringen den gesamten Körper in Trap. Die Kniebeugen, auch Squats genannt, bleiben das elementare Fundament für starke Oberschenkel und sollten deinen Trainingsinhalt begleiten. Für einen optimalen Trainingsimpuls stellst du die Fersen etwas höher, zum Beispiel auf eine Hantelscheibe. Durch diese Erhöhung verschiebt sich dein Körpermittelpunkt und du kannst intensiver auf die Beinmuskulatur eingehen. Die Fußspitzen sollten leicht nach außen rotierend vom Körper wegzeigen. Für die Kniebeugen ist und bleibt jedoch eins von entscheidender Wichtigkeit: Du solltest auf eine saubere Ausführung achten, deswegen bietet sich an die Übungen jeweils zum Anfang des Trainings anzugehen und das Gewicht im Pyramidensystem anzupassen.

2.)  Halbe Wiederholung

Häufig belächelt man die Kraftsportler, die mit deutlichem Gewicht nur eine halbe Ausführung machen. Das kann nicht richtig sein! Doch, das kann es! Die halbe Bewegung belastet vor allen Dingen den Quadrizeps und die Oberschenkelmuskulatur enorm und sorgt für einen wichtigen Wachstumsimpuls. Jedoch sollte man nicht nur auf diese Art der Wiederholung setzen, da man so die andere Muskulatur vernachlässigt. Diese Teilwiederholungen bieten sich vor allen Dingen für ergänzende Übungen an, denn mit der halben Ausführung vernachlässig man den Po und die Oberschenkelrückseite.

3.)  „Beinpresse, Ich liebe dich!“

Wenn diese Aussage von dir stammen könnte, dann bist du angekommen. Lerne die Beinpresse kennen und du wirst merken, wie du anfängst sie zu mögen, bis du eine unzertrennliche Liebe zur Beinpresse entwickelst. Denn mit der Beinpresse hast du die Möglichkeit deinen Muskelwachstum voran zu treiben. Besonders die vordere Oberschenkelmuskulatur sprichst du mit der Beinpresse an. Mit der Beinpresse holst du das Maximale aus deiner Beinmuskulatur. Eine relativ enge Fußstellung sorgt dafür, dass die Belastung des äußeren Quadrizeps auftritt.

4.)  Isolation

Trainiere einzelne Muskelgruppen bis zum Muskelversagen. Mit Isolationsübungen holst du das Maximale aus deiner Muskulatur. So erzielst du den größtmöglichen Muskelwachstum. Vor allen Dingen der Beinstrecker bietet sich wunderbar als Isolationsübung an. Im Vergleich zu Grundübungen, bei denen mehrere Muskeln gleichzeitig angesprochen werden, solltest du dich bei der Isolationsübung bis zum völligen Muskelversagen beschäftigen. Vor 10-12 Wiederholungen solltest du Isolationsübungen nicht aufhören. Orientiere dich dort am besten an deinem Körpergefühl: Ist keine Wiederholung mehr möglich, bist du angekommen!

5.)  Belastung

Intensiviere Deine Trainingsbelastung so, dass du die Muskulatur vorermüdest. Dadurch werden nachfolgende Übungen noch belastender. Deswegen sollte man die Aufwärmübung schon mal bis zum Muskelversagen vorantreiben. Geh mit der Beanspruchung der Muskulatur bis zum Maximum. So gehst du sicher, dass du alle Muskelgruppen beanspruchst und bis aufs Maximum ausreizt.

6.)  Ruhe nach dem Beintraining

Das Beintraining ist sehr beanspruchend für den Körper, deswegen solltest du darauf achten, dass das Beintraining als Folge einen Ruhetag hat. Der Ruhetag sorgt für ausreichend Regeneration nach einem anstrengenden Training. Besonders beim Gehen wirst du merken, dass ein Regenerationstag nach dem Beintraining erforderlich ist.

7.)  Wenn du denkst es geht nicht mehr

Gehe über das Muskelversagen und noch viel weiter. Besonders beim Beintraining solltest du darauf achten, dass deine Beine bis aufs Maximum ausreizt. Nur dann wird das Beintraining zum vollen Erfolg. Kenne deine Grenzen und überschreite diese bei deinen Beintraining systematisch. Besonders Intensitätstechniken wie Dropsets und Supersätze sorgen für den optimalen Trainingserfolg.

Mit diesen Tipps bringst du deine Beinmuskulatur ins schwitzen. Maximaler Wachstum durch maximale Belastung. So erreichst du deine ehrgeizigen Trainingsziele. Deswegen ist es erforderlich immer wieder über deine Belastungsgrenzen zu treten.

 


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