Proteine - Alles was du wissen musst.

08 / May 2014

Protein – Alles was du über Protein wissen musst!

Protein ist das ideale Supplement. Es hilft die in der Aufbauphase Muskelmasse aufzubauen und in der Definitionsphase Fett zu verbrennen. Proteine sind die idealen Makronährstoffe für deinen Ernährungsplan und absolut wichtig für deinen Körper.

Doch es kursieren viele Mythen und gefährliche Halbwahrheiten in der Gesellschaft herum, denen wir nun auf die Spur kommen wollen, sodass du diese Fehler rund um das Konsumieren von Proteinen nicht begehen musst. Nachfolgend werden wir 10 Aussagen über Proteine auf Herz und Nieren für euch untersuchen.

1.     Proteine sind wichtig für den Muskelaufbau

Diese Aussage ist grundsätzlich richtig, jedoch beeinflussen nicht alle Proteine nachhaltig den Muskelaufbau, da nicht jedes Protein die selbe Körperfunktion beeinflusst. Jedoch merken kann man sich folgende Faustformel: Die Proteine sollten 30-35% der täglichen Gesamtproteine ausmachen und du solltest als regelmäßiger Sportler ca 2g Proteine pro Kilogramm Körpergewicht zu dir nehmen, um einen nachhaltigen Muskelwachstum zu generieren.

2.     Supplements sind die besten Eiweißquellen

Das stimmt ebenfalls nur bedingt. Natürlich haben Supplements einige Vorteile bezüglich der genauen Dosierung, doch ausschlaggebend für die Qualität einzelner Proteine sind andere Faktoren. Ein qualitativ hochwertiges Protein ist zum Beispiel eine essentielle Aminosäure, die für den Körper nicht synthetisierbar ist, aber für den Körper überlebensnotwendig. Solche Aminosäuren (komplette Proteine) müssen exogen zugeführt werden und in diesem Fall bieten sich Supplements an. Jedoch findet man solche Aminosäuren auch im Fleisch, Fisch oder Milchprodukten. Diese können hervorragend als ergänzende Proteinquellen genutzt werden. Ein weiterer Faktor ist die biologische Wertigkeit der Proteine, das heißt wie gut nimmt der Körper die zur Verfügung gestellten Proteine auf. Dies kann man mit dem PDCAAS-Test bestimmen. PDCAAS steht für Protein Digestibility Corrected Amino Acids Score.

Eine Bezeichnung mit einer 1 ist dementsprechend mit einem sehr gut gleichzusetzen. Proteine, die in einem PDCAAS Test eine 1 erzielten sind zum Beispiel das Whey Protein, Soja Protein und das Eiweiß.

3.     Proteine machen dick.

Auch diese Aussage stimmt nur bedingt. Proteine an sich machen nicht dick, jedoch kann eine erhöhte Proteinzufuhr zu einer erhöhten Kohlenhydrat- und Fettzufuhr führen, sodass sich die Fettdepots zwar nicht mit Kalorien aus Eiweißen füllen, aber durch die Fette und Kohlenhydrate aufgestockt werden.

4.     Mehr als 30 Gramm Protein pro Mahlzeit sind Unsinn.

Schon seit Jahren hält sich der Irrglaube, dass man nicht mehr als 30 Gramm Protein pro Mahlzeit zu sich nehmen sollte, da die Proteine vom Körper anscheinend nicht mehr aufgenommen werden können. Der Verdauung an sich ist jedoch eigentlich egal, wie viele Proteine ihr zugeführt werden. Doch klar ist, das der Körper nicht unbedingt viel mehr als 30 Gramm pro Mahlzeit benötigt. Verarbeiten kann es jedoch deutlich mehr.

5.     Mit Proteinpulver sollte man nicht kochen!

Auch diese Aussage gilt nur begrenzt. Durch das Erhitzen verändern Proteine Ihre Struktur. Diesen Vorgang nennt man Denaturierung. In diesem erhitzten Zustand haben die Proteine nicht die Wirkung, welchen Sie im abgekühlten Zustand haben. Kühlt das Eiweiß jedoch wieder ab (Renaturierung) erhält es seine ursprüngliche Form zurück und die damit verbundene Funktion. Somit gilt für Backwaren wie Eiweißriegel, Muffins oder Pfannkuchen: Diese könnt ihr ohne Schwund an Proteinen genießen.

6.     Proteine sorgen für schlechte Knochen.

Eine Studie mit Proteinen aus Tierprodukten hat bewiesen: Proteine sorgen für eine Reduzierung des Calciumgehalt in den Knochen und ein Schwinden der Knochendichte ist vorprogrammiert. Dies ist jedoch nur ein temporärer Effekt. Langfristig sorgen Proteine für eine Erhöhung der Knochendichte, was besonders älteren Menschen einen enormen Vorteil beschert.  In Kombination mit viel Obst und Gemüse kann dann ein akuter Calciummangel verhindert werden.

7.     Proteine belasten die Niere.

Leidest du an einer chronischen Nierenschwäche ist ein Verzicht auf Protein-Supplements ratsam. Für alle anderen gilt: Viel trinken und die Niere dadurch entlasten.

8.     Eine hohe Proteindosis bringt gar nichts.

Diese Aussage ist leider falsch. Die Zufuhr von Proteine in erhöhter Dosis hat mehrere Vorteilen für den Körper und auch Organismus. Durch die erhöhte Zugabe von Proteinen in die Nahrung erleichtert es dem Körper ungemein in Diätphasen überschüssiges Fett zu verlieren. Zudem mildert das Protein die Erscheinungen von Stress und verhindert einen übermäßigen Muskelschwund bei trainingsfreien Tagen.

9.     Natürliches Protein ist besser als synthetisiertes Protein.

Beide Proteine haben Ihre Vorteile: Das synthetisierte Protein ist ein sehr hochwertiges Protein (Nahrungsergänzungsmittel) und bleibt für den Verbraucher absolut steuerbar und dosierbar. Zudem haben synthetisierte Proteine den Vorteil,  dass sie schneller zubereitet und genießbar sind. Dadurch sind sie ein idealer Ersatz für natürliche Eiweißquellen.

10.     Gewichtheber brauchen mehr Protein als Ausdauersportler.

Normalerweise geht man davon aus, dass Gewichtheber auf Grund Ihrer enormen Körpermaße  einen erhöhten Bedarf an Proteinen haben. Jedoch benötigen schlanke und durchtrainierte Ausdauersportler für Ihre Muskulatur ähnliche Mengen an Protein, um einen übermäßigen Schwund an Muskulatur zu verhindern. So bieten sich für lange Laufwege und einem erhöhten Energiebedarf auch eine Zufuhr von zusätzlichen Proteinen an. Wir vom Fitnesskaufhaus.de sind der Meinung, dass Proteine als Makronährstoff in jeden Ernährungsplan gehören.

 


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