Fisch als Proteinquelle

17 / April 2014

Fisch als Proteinquelle – mit magerem Eiweiß zum Erfolg

 

Für Kraftsportler und Fitnessbegeisterte ist Eiweiß der ideale Baustoff für eine natürliche Muskulatur. Bekannte Eiweißquellen wie Huhn, Pute und pflanzliche Proteine führen schnell zu einer einseitigen Ernährung des Alltages. Das Problem hier ist die wenige Abwechslung, die zum Verlust der Willenskraft und des Durchhaltevermögens führen kann. Dies stürzt uns zurück in die alten schlechten Gewohnheiten. Deswegen ist Abwechslung sehr wichtig! Auch jetzt kurz vor Ostern bietet sich an Fisch auf den Tisch zu servieren und von der hochwertigen Eiweißquelle zu zehren und mit verschiedenen Menüvarianten eine gesunde Ernährung auf die Beine zu stellen.

 

Alleskönner Fisch

 

Jeder Sportler weiß: Mageres Eiweiß sorgt für nachhaltigen Muskelaufbau und für Fettreduktion. Zudem versorgt dich Fisch mit ausreichend gesunden Fettsäuren wie Omega 3. Jedoch sind die Unterschiede von Fischsorte zu Fischsorte enorm. Fisch jedoch bleibt und ist eine erstklassige Eiweißquelle. Viele von euch konsumieren vielleicht schon Thunfisch aus der Dose, jedoch kann dieser nicht mit frisch zubereiteten Fisch mithalten. Klar, Fisch ist keine günstige Eiweißquelle, aber Fisch ist eine schmackhafte und gesunde Eiweißquelle, wo bereits schon kleine Mengen reichen.

 

Verschiedene Fischsorten

 

Jede Fischsorte hat ihre Vorteile: Manche Fische sind enorm eiweißreich und andere Fische verfügen über einen höheren Natriumanteil. Andere wiederum weisen gute Omega 3 Werte auf. Zum Beispiel der Thunfisch sorgt mit 22% Eiweiß für ausreichend Eiweißzufuhr. Dies kann nur noch die eiweißreiche Goldmakrele toppen, die mit 38% Eiweiß zu buche schlägt. Weitere eiweißreiche und schmackhafte Fischarten sind: Der rote Schnapper, Victoria Barsch, Forelle, Seesaibling, Lachs, Seehecht, Karpfen, Flunder, Wels und der heimische Aal.

 

Natrium & Fettsäuren

 

Der Gelbflossenthunfisch hat zum Beispiel einen enorm hohen Fettanteil mit sehr hochwertigen Omega 3 Fettsäuren. Gleiche Eigenschaften weist der Lachs auf. Die Omega 3 Fettsäuren vom Ostsee Hering und der Sardine vermindern zudem das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Omega 3 Fettsäuren sind auch sehr wichtig für Schwangere, da dieses für die Bildung des Hirns und der Augen des Embryos wichtig sind.

Viele Fische besitzen einen hohen Anteil an Natrium. Dieses Natrium entzieht dem Körper zwar Wasser, aber ist ein wichtiges Spurenelement für unseren Körper. Des Weiteren kann man durch ausreichend Wasserzufuhr das Austrocknen des Körpers verhindern. Besonders natriumreich sind Fische wie Makrele, der atlantische Lachs und der Schwertfisch.

 

Ideal zum Abnehmen

 

Manche Fischarten sind ideal zum Abnehmen. Es gibt einige fettarme Fische, aber diese weisen ebenfalls einen geringeren Anteil an dem guten Omega 3 aus. Diese Fischarten sind: Zander, Barsch, Goldmakrele und der Kabeljau.

Fisch kaufen & richtig zubereiten

Fisch kauft man am besten fangfrisch und auf dem Markt. Achtet darauf, dass der Stan viele Besucher hat und die Fische in der Auslage keine milchigen Augen haben. Des Weiteren sollten die Kiemen des Fisches blutrot sein, was wiederum ein Indiz für die Frische des Fisches ist. Verdorbener oder schlechter Fisch riecht stark und kann schnell für eine Lebensmittelvergiftung sorgen. Deswegen solltest du Fisch nicht länger als 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Eingefrorener Fisch sollte langsam und schonend im Kühlschrank aufgetaut werden, damit die Zellstrukturen des Fisches nicht übermäßig zerstört werden und wichtige Bestandteile im Fisch enthalten bleiben.

 

Achtung!

Das Konsumieren großer Mengen Fisch ist nicht ganz ungefährlich: Einige Fischarten sind mit geringen Mengen Quecksilber belastet, wobei es bei übermäßigen Fischkonsum zum Belastungen des Organismus kommen kann. Besonders gefährlich ist dies für kleine Kinder und schwangere Frauen. Stärker belastete Fischarten sind der Schwertfisch, Hai und der Torpedobarsch.

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